Hauttyp 6: Extrem trockene Haut

Extrem trockene Haut / ausgeprägte Faltenbildung / oft Rötungen, Rosacea und Hautschüppchen

 

 

Der Hauttyp 6 weist üblicherweise folgende Eigenschaften auf:

  • Anspruchsvolle Haut mit hohem Pflegebedarf, um der Trockenheit, Schlaffheit und Faltenbildung vorzubeugen.
  • Ob genetisch bedingt, stressbedingt oder durch übermäßige UV-Strahlung verursacht, braucht trockene Haut regelmäßig eine Extraportion Feuchtigkeitspflege, gerne in Form einer Kur oder einer ausgiebigen Sitzung beim Kosmetiker.
  • Die hauteigene Wasserspeicherungs-Funktion ist oft beeinträchtigt, deshalb neigt die Haut zu starker Trockenheit und damit einhergehender Faltenbildung.
  • Außerdem kann es vermehrt zu Hautrötungen, Rosacea-Stellen sowie Hautunreinheiten kommen.
  • Der Hauptfokus der Pflege sollte darin liegen, die Haut durch Feuchtigkeitspflege wieder in den ausgeglichenen Zustand zurückzuführen und ihr Festigkeit und Glanz zurückzugeben.
  • Erst nach dem Erreichen des ausgewogenen Zustands kann man über eine weitergehende, altersgerechte Anti-Aging Pflege nachdenken, um so der vorzeitigen Hautalterung entgegenwirken.

 

Passendes Pflegeprogramm:

1) Milde Reinigungsprodukte

Die ohnehin schon extrem trockene Haut sollte nicht auch noch zusätzlich mit einer zu aggressiven Gesichtsreinigung konfrontiert werden. Deshalb ist ein milder und hautverträglicher Reiniger, gerne auch mit rückfettenden Eigenschaften, in diesem Fall ein absolutes Must-Have.

Die Haut nur mit Wasser zu reinigen geht übrigens auch nicht, da in diesem Fall die Überreste von Kosmetik sowie abgestorbene Hautschüppchen in den Poren verbleiben und zu Irritationen sowie Hautunreinheiten führen können.

 

 

2) Regulierende Fruchtsäurepeelings

Es hört sich zwar nicht selbstverständlich an, doch extreme trockener Haut kann durch milde, niedrigdosierte Fruchtsäurepeelings geholfen werden. Dadurch wird die Hauterneuerung in den Gang gesetzt und die hauteigene Wasserspeicherungsfunktion verbessert.

Denkt bitte daran, mit sehr milden Peelings zu starten (es kommen vor allem Milchsäure- und Enzympeelings in Frage) und erst einmal die Reaktion der Haut abwarten. Später kann man bei Bedarf auf wirksamere Fruchtsäuren (Salycil- und Glykolsäure) umsteigen und auch die Häufigkeit der Anwendung steigern.

 

 

3) Vitamin C repariert und erfrischt den Teint

Extrem trockene und müde Haut kann zudem prima mit Hilfe von antioxidativen Wirkstoffen gepflegt werden. So kann Vitamin C wahre Wunder bewirken, denn es bekämpft die freien Radikale und mindert so den oxidativen Stress auf Zellebene. Außerdem kurbelt es die Hauterneuerung an und bringt den frischen Teint zurück.

 

 

4) Extra Feuchtigkeit mit Hyaluronsäure

Für einen zusätzlichen Feuchtigkeitsboost geht kein Weg an Hyaluronsäure vorbei. Diese körpereigene Flüssigkeit, die hohe Mengen von Wasser binden kann, sollte in Form eines Serums täglich vor der Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden. Nach dem Einziehen bildet sich eine dünne Schutzschicht, die unsere Haut vor weiterem Austrocknen bewahrt.

 

 

5) Sonnenschutz ist wichtig!

Auch bei kurzen Aufenthalten in der Sonne spielt ein ausgewogener Sonnenschutz eine wichtige Rolle. Schließlich sind UV-Strahlen der Alterungsfaktor schlechthin für unsere Haut.

Deshalb ist ein permanenter Sonnenschutz ein Must-Have bei übermäßig trockener und müder Gesichtshaut. Je nach Alter und Empfindlichkeitsgrad der Haut kann hierbei entweder auf physikalische oder chemische Sunscreens zurückgegriffen werden. Das Gute daran ist: Es ist nie zu spät für ein gutes Sonnenschutzmittel!

 

 

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